strukturelle perspektive genogramm

Die strukturelle Perspektive – im therapeutischen Setting etwa durch Arbeit mit dem Genogramm – legt (vorher oftmals unbekannte) Dynamiken und Rollen frei. Grundsätzlich spannend, und zudem häufig mit wesentlichem Erkenntniseffekt.

 

Genogramm in Familientherapie / systemischer Therapie

Die Arbeit mit dem Genogramm offenbart uns z.B. Loyalitätslinien, unbekannte Helfer, verborgene Problemstrukturen. Auch vererbte (Entwicklungs)Traumata, hierbei insbesondere bei Kriegsenkeln oder den Nachfahren von Kriegszeugen. Nicht selten kämpfen wir mit den Schatten eines Problems, das gar nicht unmittelbar unseres ist. Das ist dann entsprechend der Punkt, an dem manche Therapien scheitern oder stecken bleiben.

Mein Borges-Zitat (im Bild oben) könnte uns an den Freudschen Abwehrmechanismus der „Projektion“ erinnern. Es ist für mich aber mehr, es spricht so wunderbar über Momente, in denen wir Prozesse am Laufen halten, die nicht gut für uns sind.

Die Zeit ist ein Strom, der mich fortreißt,
aber ich bin der Strom;

sie ist ein Tiger, der mich zerfleischt,
aber ich bin der Tiger;

sie ist ein Feuer, das mich verzehrt,
aber ich bin das Feuer.

(Jorge Luis Borges)

 

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systemische therapie termin
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In der Organisationsentwicklung „sehr beliebt“ – bei modernen Führungskräften

In Firmen und Organisationen sprechen wir gern von informellen Strukturen, die das System am Laufen halten. Nicht das Organigramm gibt hierbei Auskunft darüber, wer was zu sagen hat im (Arbeits)Alltag. Wenn Wissen und Ressourcen benötigt werden. Ein Systemiker braucht hier besonderes Fingerspitzengefühl, Diplomatie und Empathie, wenn er in althergebrachten Arbeitsfeldern oder -strukturen wirkt.